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Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur
Dr. Claudia Schmied
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Individualisierung & Differenzierung

In der Neuen Mittelschule wird auf die Einzigartigkeit eines jeden Kindes individuell eingegangen. Die verschiedensten Fähigkeiten und Talente werden auf unterschiedliche Weise gefördert.

Die Modellversuche Neue Mittelschule bieten innovativen Unterricht für eine Vielfalt von Begabungen und Interessen. Ein zentraler Punkt dabei ist die Einrichtung von Lerngruppen, die flexibel und immer wieder neu – je nach Anforderungen – zusammengestellt werden. Schwächere Schülerinnen und Schüler werden durch die Auseinandersetzung mit anspruchsvolleren Aufgaben, an denen sie gemeinsam mit  leistungsfähigeren „Vorbild“-Schülerinnen und „Vorbild“-Schülern arbeiten, besser gefördert. Leistungsstärkere SchülerInnen profitieren von individueller Förderung, fächerübergreifenden Unterrichtsformen und einem vielfältigeren Unterrichtsangebot. Das beweisen bisherige österreichische Schulversuche und erfolgreiche Gesamtschulmodelle zahlreicher anderer Länder.

Nicht jede Schülerin und jeder Schüler ist in jedem Fach gleich gut. Durch eine Vielfalt an abwechslungsreichen Lernangeboten wird die Neue Mittelschule den unterschiedlichen Begabungen und Interessen sowie Stärken und Schwächen aller Kinder gerecht.

Konkret bietet die Neue Mittelschule:

  • Neue, kooperative und offene Unterrichtsformen (Kleingruppenunterricht, Lehrerinnen und Lehrer unterrichten im Team)
  • Praxisorientierten, forschenden sowie themenzentrierten Unterricht
  • Fächerübergreifendes, projektorientiertes und selbsttätiges Lernen
  • Förderkurse und individuelle Förderprogramme

Durch die Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl auf 25 werden die Lehrerinnen und Lehrer bei der Individualisierung des Unterrichts zusätzlich unterstützt.

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